Frankreich ist neues Partnerland des internationalen Branchenschwerpunkts vom 11. bis 15. März

Rubrik: Wirtschaft  Autoren: Dieter Gläsener/Jitka Mencl-Goudier

Messen spielen beim ersten Schritt in einen neuen Markt eine wichtige Rolle. Kontakte knüpfen, Marktchancen abklopfen und im besten Fall schon Verträge abschließen - der Messeauftritt und der Messebesuch sind Türöffner im grenzüberschreitenden Geschäft gerade für mittelständische Unternehmen. Die Auswahl der richtigen Veranstaltungen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ein aktuelles Beispiel ist die internationale Fachmesse ISH Frankfurt, die auf der diesjährigen Veranstaltung vom 11. bis 15. März 2019 Frankreich als Partnerland gewählt hat. Damit antwortet die Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima mit innovativer Gebäudetechnik auf aktuelle internationale Herausforderungen und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Erneuerbare Energien im Zentrum des führenden Branchenschwerpunkts

Wie kaum eine andere Veranstaltung steht die Weltleitmesse ISH für zukunftsweisende Themen wie die Schonung der Ressourcen und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Alle zwei Jahre bietet sie internationalen Branchenplayern eine Plattform, Herausforderungen zu thematisieren und technische Lösungen zu präsentieren. Zusätzlich liegt der öffentliche Fokus in jeder Veranstaltungssaison auf einem anderen Marktumfeld. Frankreich ist nach Polen und der Türkei das dritte Partnerland der ISH.

Deutsch-französisches Forum für energiepolitische Fragen am zweiten Messetag

Ziel des ISH-Konzepts ist es, wichtigen energiepolitischen Themen sowie innovativer Gebäudetechnik ein internationales Plenum zu geben. Beitragen wird dazu unter anderem das Deutsch-Französische Forum am 12. März, dem zweiten Messetag.

Über 2.400 Aussteller, darunter alle Marktführer aus dem In- und Ausland, stellen auf der ISH 2019 ihre Weltneuheiten vor. 64 Prozent der Aussteller und 40 Prozent der rund 200.000 Besucher kommen aus dem Ausland. Bei der letzten Veranstaltung im Jahr 2017 haben 54 französische Industrieaussteller und 4.668 französische Fachbesucher dieses Potenzial genutzt. Das machte Frankreich zum drittstärksten Besucherland.

Förderung nachhaltiger Technologien im Fokus der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Frankreich und Deutschland sind durch eine lange Freundschaft und starke Wirtschaftsverbindungen miteinander verbunden. Ein deutsches Außenhandelsvolumen von 105 Milliarden Euro und ein französischer Export von 64 Milliarden Euro – jeweils in das andere Land – belegen das (Quelle: DESTATIS 2017). Und auch energiepolitisch arbeiten beide Nationen gemeinsam an der Umsetzung der Pariser Klimaverträge. Dabei stellen sie sich der Herausforderung, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Insbesondere die Förderung effizienter und damit nachhaltiger Technologien steht im Fokus der gemeinsamen Ambition.

Der Pôle Franco-Allemand als Partner für Projekte im Bereich Erneuerbare Energien

Die Beratung und Finanzierung des Mittelstands im Bereich Erneuerbare Energien bilden einen zentralen Schwerpunkt des Pôle Franco-Allemand.

„Die Nutzung erneuerbarer Energien wie Windkraft, Photovoltaik und Biomasse/-gas und die konsequente Optimierung der Energieeffizienz gestützt auf moderne Prozesstechnik sowie Anlagen- und Kraftwerkstechnologien bilden aus unserer Sicht zentrale Säulen einer nachhaltigen Energieversorgung in Europa. Mit Unterstützung der SaarLB als deutsch-französische Regionalbank bieten wir nachhaltige Produktlösungen zur Umsetzung von Projekten im Bereich Erneuerbare Energien. Unser Projektschwerpunkt liegt im inländischen Kernmarkt und vor allem in Frankreich mit Spezialisierung auf Windkraft und auf Photovoltaik-Projekte.“ erläutert Michael Hess, Leiter des Pôle Franco-Allemand.

Wollen Sie mehr erfahren über Investitionsmöglichkeiten im grenzüberschreitenden Geschäft und unsere Finanz- und Beratungsleistungen, kontaktieren Sie unsere Experten des Pôle Franco-Allemand unter www.pole-franco-allemand.de und www.pole-franco-allemand.fr sowie telefonisch unter +49 681 383-2500.

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