Studie: Büroangestellte in deutschen KMUs fürchten um ihre berufliche Karriere

Rubrik: Wirtschaft & Gesellschaft Autor: Jitka Mencl-Goudier
Juni 2021

Bleibt das Homeoffice nach der Corona-Krise und welche Auswirkungen hat es auf die Arbeitswelt von morgen? Wie eine Studie im Auftrag von Sharp Business Systems in Deutschland zeigt, blicken viele Büroangestellte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eher düster in die Zukunft, vor allem was die berufliche Weiterentwicklung betrifft. Für die Studie wurden mehr als 1000 Büroangestellte in deutschen KMUs nach den Auswirkungen von Covid-19 auf Ihre Karriere befragt.

Auf die Frage nach den größten Befürchtungen in der gegenwärtigen Situation nannten die Studienteilnehmer Sorgen um fehlende Möglichkeiten zur Weiterbildung sowie mangelnde Karrieremöglichkeiten (61 %), den eigenen Arbeitsplatz (37 %), eine angemessene Work-Life-Balance (30 %) und abnehmende Sozialkompetenz aufgrund der Isolation (31 %). 

Weiterbildung und Schulungen sind gefragt

70 % der Befragten fühlen sich im Homeoffice von der zur Verfügung stehenden Technologie gut unterstützt und erledigen ihre Arbeit effektiver. Aber jedem Zweiten macht das Gefühl des Abgeschnittenseins vom Team zu schaffen. Das scheint mit ein Grund dafür zu sein, dass sich 46 % der Befragten im Home-Office schlecht motivieren können.

Der Studie zufolge erwartet die Mehrheit der Büroangestellten von ihren Arbeitgebern, dass sie sie mit Lern- und Weiterbildungsangeboten unterstützen: 58 % der Befragten gaben an, dass Möglichkeiten zur Weiterbildung und Schulung für sie wichtiger geworden sind. 39 % wünschen sich von ihrem Arbeitgeber explizit Online-Schulungen oder unternehmensübergreifende, virtuelle Workshops, um sich auch aus der Ferne neues Wissen und Fähigkeiten aneignen zu können. 

Weitere Informationen: www.sharp.de

© shutterstock.com