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Französische Unternehmen bewerten den Arbeitsmarkt so positiv wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

Gute Aussichten für den französischen Arbeitsmarkt

Französische Unternehmen bewerten den Arbeitsmarkt so positiv wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt der Personaldienstleister Manpower Frankreich in seinem Arbeitsmarktbarometer für das erste Quartal 2022. Demnach ist die Bereitschaft für Neueinstellungen um 26 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.

In allen untersuchten Regionen rechnen die Arbeitgeber mit einer positiven Nettobeschäftigung für das erste Quartal 2022. Besonders positiv wird die Situation in den Regionen Centre-Ouest und Ile-de-France bewertet.

Neueinstellungen in allen Branchen geplant

Die Bereitschaft für Neueinstellungen ist für das erste Quartal 2022 in allen Branchen zu beobachten, vor allem in Bildung, Gesundheit, Bau, IT, Groß- und Einzelhandel, Hotellerie, Gaststättengewerbe und Industrie. Die besten Prognosen für Neueinstellungen sind mit einem Plus von 24 % im Banken- und Finanzsektor zu beobachten.

Laut Insee (Französisches Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien) werden im ersten Halbjahr 2022 rund 80.000 neue Arbeitsplätze entstehen und bis Ende Juni die Beschäftigung das Vorkrisenniveau von Ende 2019 übertreffen. Neueinstellungen erwartet Insee in diesem Jahr insbesondere in den Bereichen Dienstleistungen, Gaststättengewerbe, Hotellerie, Handel und der Freizeitbranche. Vor allem Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern stehen bei der Bereitschaft für Neueinstellungen mit einem Plus von 37 % an der Spitze.

Das Arbeitsmarktbarometer von Manpower zu Perspektiven für Einstellungen im ersten Quartal 2022 wurde in 40 Ländern zwischen dem 13. Oktober und dem 2. November 2021 durchgeführt. 39.681 Arbeitgeber aus Privatunternehmen und öffentlichen Einrichtungen wurden befragt, darunter 1006 Arbeitgeber aus Frankreich.

Link zum Manpower-Arbeitsmarktbarometer: https://newsroom.manpowergroup.fr/barometre-manpowergroup-des-perspectives-demploi-pour-le-1er-trimestre-2022/

 

Autor: Jitka Mencl-Goudier
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