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Ein trinationales Kraftzentrum für grünen Wasserstoff

Mit dem Projekt HySyn positioniert sich der Oberrhein als wichtiger Standort für die europäische Energiewende.

HySyn: Der Oberrhein als Pionierregion für die europäische Wasserstoff-Wertschöpfungskette

Ein trinationales Kraftzentrum für grünen Wasserstoff

Mit dem Projekt HySyn positioniert sich der Oberrhein als wichtiger Standort für die europäische Energiewende. Im Rahmen des Interreg-Programms arbeiten Deutschland, Frankreich und die Schweiz zusammen, um Synergien grenzüberschreitend zu nutzen. Das Projekt läuft von 2026 bis 2029 und verfügt über ein Budget von rund 3,35 Millionen Euro. Ziel ist es, den trinationalen Raum als Wirtschaftsstandort für grüne Technologien weiterzuentwickeln.

Eine gemeinsame Wasserstoff-Wertschöpfungskette

Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer integrierten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Damit soll insbesondere die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien vorangetrieben werden. Gleichzeitig sollen lokale Strukturen dazu beitragen, neue Abhängigkeiten von nicht-europäischen Technologien zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit des Oberrheins zu stärken.

Kompetenzen bündeln und Innovationen vorantreiben

Unter Federführung der CCI Grand Est setzt HySyn auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Kompetenzen und Bedarfe in der Region werden kartiert und sollen damit eine Entscheidungshilfe für Investoren und Kommunen bieten. Insgesamt sind 26 Partner beteiligt, darunter KMU, Cluster und Institute wie das Fraunhofer ISE. Gemeinsam begleiten sie Pilotprojekte und unterstützen dabei, Innovationen in die industrielle Praxis zu überführen.

Infrastruktur und rechtliche Rahmenbedingungen

Zentrale Ankerpunkte sind der Hafen Straßburg und die Hochschule Kehl. Der Hafen etabliert ein digitales „Port Center Wasserstoff“, das Stoffströme und Wasserressourcen für die Elektrolyse analysiert. Die Hochschule Kehl übernimmt als „Legal Backoffice“ die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, grenzüberschreitende Insellösungen zu überwinden und harmonisierte Standards für einen funktionierenden Wasserstoffmarkt zu unterstützen.

Vom Transitraum zum „Living Lab“

HySyn soll den Oberrhein vom Energietransitraum zu einem „Living Lab“ für Wasserstoffanwendungen weiterentwickeln. Bis 2029 soll ein operativer Pilotmarkt entstehen, der als Vorbild für andere europäische Grenzregionen dienen kann.

Autor: Haus & Gross
Quelle: Weiße und blaue Fabrik unter weißen Wolken tagsüber – Kostenloses Foto auf Unsplash

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